Geschrieben von Gerold Knisel

Fast 400 Läufer schickte der Calwer Bürgermeister beim 16. Hermann-Hesse Lauf auf die schnelle 10 Kilometer Strecke entlang der Nagold. Einzig der böige Wind behinderte die Läufer ein wenig.

Bemerkenswert: Alleine elf Frauen blieben unter der 40-Minutengrenze. Der von Sabrina Mockenhaupt angekündigte Streckenrekord (bisher 34:00) bei den Frauen fiel erwartungsgemäß. Die mit Startnummer 1 ins Rennen geschickte aktuelle Nikolauslaufsiegerin schaffte auch gleich eine Verbesserung um 21 Sekunden. Die neue Marke steht jetzt bei 33:39 Minuten. Siegerin Mockenhaupt will am nächsten Wochenende in Berlin den Halbmarathon laufen und dabei auch eine gute Zeit erreichen.

Tabea Haug, die in Tübingen geborene frühere LAV Läuferin (jetzt Quelle Fürth), schaffte Platz 3 in guten 37:06. Von der LAV waren drei Langstreckler am Start: Hinter dem für den SSV Ulm startenden Äthiopier Efrem Tadese (32:08) finishte der vom LV Pliezhausen zur LAV gewechselte Peter Obenauer (27) als Gesamtzweiter (in 32:23), knapp vor Simon Friedrich (32:30, 3. Platz, bisher LAV jetzt TSV Strassberg). Auf Platz 8 lief LAV Neuzugang Marius Stang (33:10, 1. M30), der in der zweiten Verfolgergruppe viel alleine im Wind laufen musste.

Auch der dritte im Bunde, Matthias Koch (34:03, 1. M50) war als Gesamt-16. mit seinem Rennergebnis zufrieden. Koch will in zwei Wochen bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Hannover wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Knapp hinter Koch: Sebastian Groteloh (Platz 18, TSV Hirschau) als Sieger der M40 in 34:08. Das M70-Team (Nehring, Schlenker, Johnen) aus Ostelsheim erzielte einen neuen deutschen Teamrekord (2:07:39). Mit im Dreier-Team dabei: der Kiebinger und Ex-LAVler Walter Johnen (3. M70, 44:22). Ergebnisse.
Bild aus Calw: Günter Krehl, VFL Ostelsheim (Peter Obenauer (212) in der Verfolgergruppe)