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Jugendlicher Erfolgszug

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Karlsruhe. Die A-Jugendlichen der LAV Asics Tübingen haben bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften die Kohlen für ihre Farben aus dem Feuer geholt. Erfolgreichste LAV-Athletin des Wochenendes war Eva Baur mit drei Medaillen und der Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven.

Im Weitsprung musste sich Baur mit neuer Bestleistung von 5,68 Metern lediglich ihrer Teamkollegin Alisa Schuster (5,75 Meter) geschlagen geben, über die 200 Meter kam sie nach 25,02 Sekunden ins Ziel, ebenfalls auf Rang zwei. Im 60 Meter-Hürdenwald reichte es für Baur nach einer Kollision mit der ersten Hürde noch zu Rang drei (8,91 Sekunden). Viel wichtiger waren jedoch ihre 8,84 Sekunden aus dem Vorlauf, mit denen Baur die Startberechtigung für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen erwarb.

Noch besser machte es LAV-Neuzugang Nils Merten über die 60 Meter Hürden der Jugend A, er ließ in 8,27 Sekunden das gesamte Feld hinter sich. Von den Tübinger Erwachsenen sprangen derweil nur Kerstin Marxen, Andreas Lechner und Clemens Bleistein  auf den Erfolgszug der Jugendlichen auf. Marxen entschied die 800 Meter in 2:09,04 Minuten souverän für sich, Lechner den Dreisprung (14,50 Meter), Bleistein wurde Dritter über 1500 Meter (4:00,78).

Die jugendlichen Langstreckenläufer versüßten ihren Formtest mit zwei Medaillen. Otto Peetz lief dank eines beherzten Endspurts in 1:58,28 Minuten zu Silber über 800 Meter,  Dominik Notz steigerte seine 3000-Meter-Bestleistung um 13 Sekunden auf 9:14,67 Minuten und musste nur zwei älteren Athleten den Vortritt lassen. Die elfte Tübinger Medaille, eine bronzene, feierte Leon Brendel mit 4,40 Meter im Stabhochsprung.

Auch abseits des Podiums überzeugten die LAVler.

Nachwuchsläufer Timo Göhler absolvierte einen gelungenen Einstand in die Hallensaison. Während der Vorbereitung hatte ihn die Schweinegrippe zweitweise ans Bett gefesselt. In Karlsruhe zeigte sich Göhler allerdings gut erholt von der Grippe, sein Trainingsrückstand schmilzt mittlerweile wie Schnee bei warmen Plusgraden. Der 19-Jährige erreichte nach 4:01,26  Minuten das Ziel als Fünfter, so schnell hatte er die 1500 Meter in der Halle noch nie absolviert. Seinen Teamkameraden Clemens Bleistein (Dritter, 4:00,78) und Julius Balsmeier (Vierter, 4:01,26) musste er noch den Vortritt lassen,  LAV-Kollegen Max Krause (Achter, 4:04,30) hatte schon wieder das Nachsehen.

Annika Frank eröffnete ihre erste Saison in der A-Jugend (18 und 19 Jahre) mit Platz fünf über die 1500 Meter und einer neuen persönlichen Bestmarke von 4:46,61 Minuten. Tabea Haug (Frauen) verbesserte ihre Bestleistung auf derselben Strecke auf 4:54,23 Minuten und wurde Siebte. Corinna Coenning (Jugend A), Siebenkämpferin mit Faible für die 800 Meter, absolvierte die vier Hallenrunden in 2:15,24 Minuten auf Platz fünf.

Die übrigen LAV-Mehrkämpfer deuteten ebenfalls ihr Potential für die kommende Freiluftsaison an. Im Kugelstoßring nähert sich Zehnkämpfer Philipp Schellhorn, seit vergangener Saison erst in den Kreis der 15-Meter-Stoßer aufgestiegen, nun sogar den 16 Metern – in Karlsruhe schraubte er seine Bestmarke auf 15,75 Meter.  Auf der Hochsprunganlage überquerte Schellhorn 1,87 Meter, belegte Rang acht vor seinem höhengleichen Trainingspartner Thorsten Bertsch (Zehnter). Auf der Stabhochsprungmatte freute sich Johannes Waidelich, dritter LAV-Zehnkämpfer im Bunde, über 4,50 Meter und Platz fünf. Siebenkämpferin Isabel Mayer schrammte als Vierte im Stabhochsprung der weiblichen Jugend A nur knapp am Podest vorbei.

Aktualisiert ( 25.01.2010 )