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Zufrieden beim Frühstück

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Tübingen/Halle. Mit ordentlichen Auftritten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften beendeten die LAV-Leichtathletinnen ihre Hallensaison.

Die Jugendmeisterschaften in Halle werden als durchaus gelungene Veranstaltung in Erinnerung bleiben, schließlich legten sich nicht nur die Organisatoren mit Live-Ticker und Video-Interviews mächtig ins Zeug, auch die Athleten überzeugten mit starken Leistungen. Trotzdem war die Pannenstatistik am Wochenende Gesprächsthema Nummer eins bei Funktionären, Athleten und Betreuern.

Im 3x1000-Meter-Finale der Männer läutete ein Kampfrichter die Glocke, die den Beginn der finalen 200 Meter verkünden sollte, eine Runde zu früh. Das stellte die Spurtqualitäten vieler Sprinter auf eine harte, zu harte Probe – die Diskussionen über die Wertung dauerten bis in die Abendstunden an. Unterdessen trugen die Werfer ihre Wettkämpfe unter freiem Himmel bei Schnee, Eis und Kälte aus, weil die moderne Werferhalle dem gastronomischen Service reserviert war.

Mutige Führungsarbeit nicht belohnt

Die LAV-Leichtathletinnen brachten ihre Auftritte ebenfalls nicht ganz pannenfrei über die Bühne. Beim gemeinsamen Sonntagsfrühstück nach dem Wettkampf am Samstag hatten die Tübingerinnen aber durchaus Gefallen an ihren Leistungen gefunden. Corinna Coenning  hatte eingesehen, dass mutige Führungsarbeit über die 800 Meter nicht immer belohnt wird, stattdessen war die Konkurrenz auf der Zielgeraden mehrheitlich an ihr vorbeigezogen. Coenning beendete ihren Vorlauf in 2:15,56 Minuten. Edda Kuhlemann hatte ihre Speerwurf-Bestleistung aus sonnigeren Tagen in der Kälte nur um einen Meter verfehlt, wurde mit 37,15 Metern Elfte.

Für Ramona Pitan befanden sich die Hindernisse über die  60 Meter Hürden mangels einer B-Jugend-Wertung auf zehn Zentimeter höherem A-Jugend-Niveau; nach 9,28 Sekunden im Vorlauf war für sie Schluss. Und Eva Baur musste einsehen, dass eine Formkurve ohne regelmäßiges Tempotraining nicht ewig steigt: Nachdem ihre Tempoläufe zuletzt der Sommervorbereitung und dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen waren, schied sie in 25,56 Sekunden im 200-Meter-Vorlauf aus.

Am Sonntag vertrat nur noch Alisa Schuster die LAV-Farben. Die Weitspringerin hatte vor allem in der Vorbereitung mit Pannen zu kämpfen, die schmerzende Achillessehne vereitelte jegliche Übungsversuche. Mit 5,73 Metern und Platz zehn durfte sie daher trotz Vorkampf-Aus zufrieden sein.

Aktualisiert ( 21. 02 2010 )