Geschrieben von Hanna Gröber

"Unser Gesamttrend geht in die richtige Richtung", meint Jugendtrainer Uli Böckle, der seit mehreren Jahren eine eigene Statistik zum Vereinsranking der LAV führt. Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich die LAV im Ranking um 4 Zähler von Platz 27 auf Platz 23 in der Rangliste der besten 50 des DLV. Allerdings war die Anzahl der Vereins-Nennungen in den verschiedenen Bestenlisten der Altersklassen von 88 im Vorjahr auf 82 im Jahr 2019 gesunken. Zum Vergleich: Spitzenreiter TSV Bayer 04 Leverkusen hat beinahe 300 Nennungen und legte damit im Vergleich zum Vorjahr um 20 Zähler zu.

Nach einem Abwärtstrend 2014-2017 im Aktivenbereich geht es nun zum Glück wieder aufwärts mit 31 Nennungen der Frauen (12) und Männer (19) im LAV Trikot. Erfreulich ist auch eine steigende Anzahl an Nennungen im männlichen U23- Bereich. In der WJ U23 wird die LAV jedoch lediglich 4 mal genannt . Im Jugendbereich der U18 und U20 lassen sich einige Fortschritte erkennen, im Vergleich zum Vorjahr sind die Gesamtnennungen aber leicht gesunken (11 versus 12 in der U18 und 9 versus 10 in der U20).

Der Nachwuchs in der MJ U16 trägt dagegen deutlich zum Gesamtergebnis der Vereins bei. In der MJ U16 sind insgesamt 13 Athleten der LAV in den deutschen Bestenlisten platziert, deutlich mehr als bei Spitzenreiter Leverkusen. Die WJ U16 im Gegenzug hat einige Platzierungen gegenüber dem letzten Jahr verloren (4 versus 11 im Jahr 2018).

Fazit: 

  • Mit Platz 23 liegt die LAV Stadtwerke Tübingen wie im Vorjahr im Mittelfeld der Vereinsstatistik. 
  • Insgesamt lässt sich seit den vergangenen sechs Jahren ein leichter Aufwärtstrend erkennen, die Gesamtnennungen steigen von 75 auf 82.
  • U16-Nennungen steigen von 3 auf 17, U18 steigen von 5 auf 11. Ein knapper Anstieg in der U20 von 8 auf 9, die U23 fällt leicht von 16 auf 14 und die Aktiven fallen von 43 auf 32 Nennungen.

Hier geht es zu der DLV- Vereinsrangliste:

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/72878-dlv-vereinsrangliste-2019-leverkusen-erneut-an-der-spitze-wattenscheid-klettert-auf-rang-zwei