Geschrieben von Hanna Gröber

„Heute war endlich mal wieder ein Rennen ganz nach meinen Vorstellungen und ein großer Schritt nach vorne“, meinte ein vollends zufriedener Silvan Rauscher nach seinem starken Auftritt beim 10km Straßenlauf in Regensburg. Und Rauschers Ergebnis mit großer Verbesserung der eigenen PB auf der weitgehend flachen Strecke konnte sich sehen lassen: Nach lediglich 31:09 Minuten überquerte der LAV- Läufer die Ziellinie und komplettierte als Gesamtneunter ein sehr starkes Teamergebnis für die erste Mannschaft der LAV.

Schneller als Rauscher waren nur noch zwei Läufer von Seiten der LAV. Und einer davon stand (mal wieder) ganz vorne in der Ergebnisliste: Mittelstrecken-Ass Robert Baumann. Baumann konnte sich in einem spannenden Rennen letztlich vor Tim Ramdane Cherif und Dominik Notz in 30:21 Minuten durchsetzen und den Sieg mit nach Hause nehmen. Baumann analysierte sein Rennen danach zufrieden: „Ich hatte noch eine schwere Klausur letzte Woche und war mir echt unsicher, wie es geht. Aber es war eine feine Strecke; sehr abwechslungsreich und gut für ein Platzierungsrennen. Ich hab mich wahnsinnig gut gefühlt und bin dann nach 5 Kilometern an die Spitze und hab versucht, noch eine gute Zeit rauszuholen. Für die PB war die Strecke dann vielleicht doch etwas zu langsam, aber mit dem Sieg und Streckenrekord bin ich sehr glücklich!“

Auf dem 8. Platz komplettierte nur wenige Sekunden vor dem Teamkollegen Rauscher Lorenz Baum das solide Mannschaftsergebnis (31:00 Minuten). „Bis Kilometer 7 lief es heute bei mir ganz gut, aber dann war etwas die Luft raus. Ich bin trotzdem zufrieden und es war ein tolles Event zusammen mit dem Team und vielen starken Leistungen von den anderen!“

Björn Juschka folgte nach 32:44 Minuten als 29. Marc Wörner verbesserte seine PB auf tolle 33:20 Minuten und wurde insgesamt 39. Nur einen Platz dahinter mit ebenfalls einer starken Leistung lief Jan Philipp Kisker in 33:25 Minuten ins Ziel. 800-Meter Spezialist Florian Kalb folgte als 44. (33:40 Minuten). Julian Maier erreichte nach 36:32 Minuten auf Platz 74. das Ziel.

Im B-Lauf gelang auch Niklas Unger eine hervorragende Leistung: Er pulverisierte sein Bestzeit und verbesserte sich um über zweieinhalb Minuten auf sehr gute 33:09 Minuten, was für Platz 37 reichte. Er sieht seine Saisonplanung und weitere Ziele ganz trocken: „Ich versuch einfach jeden Wettkampf mitzunehmen, der nicht wegen Corona gecancelt wird“.

Auch in Neuhengstett beim Waldenserlauf war ein junger Tübinger erfolgreich: Marius Knisel (Foto ganz unten) konnte seine Bestleistung über 10km ebenfalls auf tolle 37:27 min verbessern. Er holte sich den 2. Platz in der MJ U20 und lief als 14. insgesamt auf einen starken Gesamtplatz. Auch hier stand mit Marius Stang (Foto unten, links), der den Lauf in 33:11 Minuten souverän gewann, ein Tübinger ganz oben auf dem Podest. Gerold Knisel wurde in 45:01 Minuten 2. der M60, sein Teamkamerad Alfred Gross belegte in 47:57 Minuten sogar den 1. Platz seiner Altersklasse M70!

Bei den Frauen gewann Nicole Schwindt (Foto unten Mitte) ebenfalls ihre AK W60 in guten 50:30 Minuten. Fotos: G.Knisel, Günter Krehl und Günther Henne

In Trier über 10 Kilometer schließlich war ein Trio um die Ärztin und Langstrecklerin Katja Fischer am Start: Sie schrammte nur knapp an ihrer PB vorbei, holte sich aber mit  dem Streckenrekord den Gesamtsieg unter den Frauen und durfte sich im Ziel über ein Riesenglas (alkoholfreies) Weizen freuen. Sie zeigte sich mit ihrer Zeit von 34:34 Minuten und einer Verbesserung des alten Rekordes um über 1 Minute sehr zufrieden. „Timo und ich sind erst heute und relativ spontan angereist und daher ist das Ergebnis vollkommen in Ordnung. Die Strecke war zwar flach, aber kurvig und sehr windanfällig. Die Organisation war top und die Veranstalter super motiviert. Und mit Maske bin ich auch noch nie gestartet!“

Besonders stark liefen in Trier auch Tony Tomsich, der zum ersten Mal die 30- Minutenmarke knackte und trotz Führungsarbeit über fast 9 Kilometer Gesamtzweiter in 29:59 Minuten wurde, gefolgt von Langstreckenass Timo Göhler, der als Vierter in schnellen 30:22 Minuten ins Ziel kam.